Der Energie-Garten

Gärtnern mit Naturwesen - eine kurze Einleitung

Das Rezept für eine Gartenanlage in Zusammenarbeit mit Naturwesen ist denkbar einfach: Man muß sein Herz öffnen, in den Garten gehen und laut den für diesen Garten zuständigen Ortsgeist rufen. Ein höflicher Mensch grüßt zuerst sein Gegenüber. Dann kann man ihm die Bereitschaft mitteilen, den Garten mit seiner Hilfe zu gestalten und zu pflegen. Dabei ist es hilfreich, klarzustellen, ob man sich einen Obst-, Gemüse-, Blumen-, Spiel-, Lehr- oder Ziergarten wünscht. Die Zusammenarbeit beinhaltet selbstverständlich, daß man manchmal Dinge tut, die einem vielleicht ungewöhnlich vorkommen. Auch können Nachbarn oder gelernte Gärtner den Kopf schütteln. Es gilt, Vertrauen in den Ortsgeist zu haben. Er sieht und weiß viel mehr als geahnt.

Nun muß man ihn nur noch fragen. Er sagt einem alles, was man wissen muß. Weitere Vorkenntnisse sind nicht nötig. Sie können sogar hinderlich sein, wenn der gelernte Gärtner meint, schon alles zu wissen. Wichtig ist, sich im Garten aufzuhalten und ihn zu pflegen. Eine Anleitung zum Faulenzen gibt es nicht.

Der Kontakt geschieht üblicherweise über das Halschakra, das sogenannte dritte oder innere Ohr. Die Voraussetzung ist ein geöffnetes Herz, mit dem der Garten nicht als eine braune Fläche zur optimalen Gewinnerzielung, sondern als etwas Lebendiges mit einem Geist und vielen in ihm wohnenden Naturwesen betrachtet wird. Mit diesen allen kann man kommunizieren. Sie sind sogar sehr froh darüber und warten darauf.

Die Antworten spürt ein sensibler Mensch zum Beispiel als Gedanken, Bilder, Worte oder Gefühle. Wer sich das noch nicht zutraut, kann Hilfsmittel benutzen. Geeignet ist ein Pendel, eine Rute oder die Kinesiologie. Das ist ein einfacher Fingertest. Nun gilt es, die Fragen so zu stellen, daß der Ortsgeist mit ja oder nein antworten kann. Er beeinflußt dabei den Energiekörper der fragenden Person derart, daß die Muskelspannung gehalten wird oder nicht.

Es gibt eine Vielzahl von Lebewesen in der Natur, auf die hier nicht eingegangen wird. Besonders relevant für die Gartenarbeit sind folgende:

Der Gartendeva ist der Ortsgeist, der über den gesamten Garten wacht. Er organisiert die Zusammenarbeit aller. Von ihm erfährt man, an welcher Stelle die Beete am besten sind, welches Gemüse in welchem Jahr und an welchem Ort anzubauen ist, wohin die Obstbäume sollten, wann der richtige Zeitpunkt zum Säen, Ernten, Schneiden etc ist, welche Samen einzukaufen sind, wo Blumen gepflanzt werden sollten, wohin man die Schaukel stellt, welche Personen bei der Arbeit willkommen sind, wem er am liebsten Gartenverbot erteilen möchte usw. Er ist nicht ortsgebunden. Man kann ihn rufen, wenn man vor dem Samenregal im Gartencenter steht. Er sagt dann, was zu kaufen ist. Übrigens ist er weder männlich noch weiblich, aber irgendwie muß man ihn nennen. Seinen Namen sollte man nicht erfragen. Das ist nicht hilfreich.

Die Devas einzelner Pflanzen- und Tierarten sind mächtige Wesen, die sich üblicherweise nicht nur in einem einzelnen Garten aufhalten. Man kann sie zu bestimmten Zwecken rufen. Der Deva der Ringelblumen beispielsweise ist für eine Landschaft zuständig, die ungefähr fünfmal die Fläche Deutschlands beinhaltet. Er ist dafür verantwortlich, daß die Ringelblumen überall in der für sie typischen Ausformung wachsen. Sollen sie zu irgendeinem Zweck einmal blaue Blüten bekommen, wird das problemlos auf der Devaebene geregelt. Hier greift die Gentechnik in unübersehbar zerstörerischer Weise ein.

Die Ortsgeister angrenzender Grundstücke sind natürlich sehr interessierte Zuschauer. Vor allem hört die Ausstrahlung des Gartens nicht am Zaun auf.

Es gibt mehrere Familien ortsgebundener Naturwesen. Zu ihnen gehören kleine Elfen, Zwerge, Kobolde, Nymphen und andere. Sie wohnen dauerhaft im Garten. Anders als die Geister der Devaebene können sie nicht in den Gartencenter kommen. Viele Menschen sehen sie in ihrem Ätherkörper als Zwerge mit Zipfelmützen, Elfen mit Flügeln oder Nymphen mit Schwimmflossen. Wenn man den Deva als eine Art Architekten betrachtet, sind sie sozusagen die Handwerker. Zahlreich sind sie und sorgen für das üppige Wachsen jeder einzelnen Pflanze. Sie benötigen einen ungestörten Platz im Garten, wo sie wohnen und von dem aus sie die Pflanzen pflegen.

Bei jedem Kontakt ist es angebracht, die jeweiligen Naturwesen angemessen zu begrüßen, sich zu bedanken und zu verabschieden. Das ist nicht schwer oder aufwendig. Nach der Ernte eines Gemüsekorbes für das Mittagessen sagt man einfach: "Danke für das schöne Gemüse." Es ist nicht anders, als wenn man sich bei einem Menschen für eine Gabe bedankt.

Der Erfolg ist mehrschichtig. Es kann vorkommen, daß manches nicht gleich so funktioniert, wie erhofft. Wo ist das Problem? Es ist hilfreich, nicht zu kritisieren oder alles verstehen zu wollen. Viele Fragen beantworten sich nach einigen Jahren von selbst. Für den Garten ist es zuträglicher, in ihm praktisch zu arbeiten, als philsophische Diskussionen zu führen. Auch braucht es einige Jahre, bis Garten und Gärtner sich umgestellt und Pflanzenschutzmittel und Rost ausgeleitet haben.

Die Qualität des angebauten Gemüses ist erheblich besser, als die aus biologischer Landwirtschaft, von der konventionellen ganz zu schweigen. Die bessere Nahrung fördert selbstverständlich die Gesundheit des Menschen.

In jedem Fall erweitert diese Art der Gartenarbeit das Bewußtsein. Vor allem findet ein Austausch zwischen Menschen und Naturwesen auf der Herzebene statt.

Das allmählich steigende Energieniveau strahlt in die Umgebung. Der Garten ist eine Lichtoase inmitten einer geschädigten Landschaft. Je mehr Lichtflecken dieser Art es gibt, desto größer ist die Hoffnung auf eine flächenhafte Anhebung der Gesamtenergie. Das ist eine äußerst effektive Form des Naturschutzes.

Gärtnern mit Naturwesen - die zehn wichtigsten Einflüsse
  1. Liebe

    Mit großem Abstand am wichtigsten ist die Liebe. Das geöffnete Herz ist die Voraussetzung für alles weitere. Ein Garten, in dem jemand mit Freude arbeitet, strahlt wunderbar, auch ohne bewußten Kontakt zum Deva. Die ortsansässigen Naturwesen ernähren sich teilweise von Emotionen. Deshalb spiegelt der Garten die Liebe seines Gärtners wieder in prächtigem Wachstum und zahlreich vorhandenen Naturwesen. Ein sensibler Mensch spürt in einem Garten, wer diesen mit welchem Gemütszustand pflegt. Es ist erwünscht, daß der Gärtner fleißig ist. Keinesfalls sollen Beete zuwachsen oder alles durcheinander sprießen. Im Gegenteil ist Ordnung erwünscht. Innerhalb dieser kann es Flächen geben, die nicht betreten und gepflegt werden.

  2. Kosmische Energien

    Ein Ort wird maßgeblich von kosmischen Energien geprägt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese zu benennen. Man kann sie in sogenannten Planetenqualitäten oder kosmischen Strahlen beschreiben. In diesem Bild ist es äußerst wichtig, welche im Garten überwiegt. Wahrnehmen kann man diese beispielsweise über die Chakren. Je nach kosmischem Einfluß wird ein anderes angeregt. Auch das Lebensgefühl ist unterschiedlich. Die Menschen haben dieses in den letzten Jahrhunderten in der Architektur abgebildet. Ein Haus, eine Stadt, eine Parkanlage wird als schön empfunden, wenn sie entsprechend der sie prägenden Planetenqualität gestaltet ist. Dann hat sie eine Persönlichkeit, die eine besondere Harmonie ausstrahlt. Das macht die Schönheit aus. Von Peter Joseph Lenné gestaltete Landschaftsgärten sind berühmte Beispiele dafür.

    Jedes Lebewesen kann seine Fähigkeiten optimal entwickeln, wenn es seinen Talenten entsprechend gefördert wird. Das gilt auch für den Garten. Es ist wenig sinnvoll, aus einem Musiktalent einen Arzt machen zu wollen. Genausowenig sollte man einen von der Mondqualität geprägten Ort mit Elementen des Jupiter ausstatten, nur weil der Gärtner dazu gerade Lust hat. Der Gartendeva legt einen Mittelpunkt fest. Dieser ist nicht zwangsläufig die rechnerische Mitte. An ihm findet man einen mehr oder weniger großen Punkt in dem kosmischen Einfluß des Gartens. Das kann ein Teil eines Strahles aus dem Kosmos sein, der alle Planetenqualitäten in sich konzentriert. Es kann auch ein Phänomen aus den Boden in Verbindung mit einer Ätherlinie sein. Dieser Mittelpunkt wird gestärkt. Geeignet sind beispielsweise Edelsteine mit oder ohne Kupferpyramide, ein Feldstein oder Steinkreis, aber Bäume oder andere Pflanzen, die eine ähnliche Schwingung haben. Von diesem Mittelpunkt aus verteilt sich die so gestärkte kosmische Energie über horizontale Linien im ganzen Garten. So wird sein Charakter optimal gefördert und er kann seine Schönheit entfalten.

    Die Planetenqualitäten und ihnen zugeordnete Bäume, Farben, Metalle und Chakren sind:

    • Sonne: Buche, Kastanie; gold, gelb, braun; Gold; Wurzelchakra
    • Mond: Kirsche; silber, weiß, grau; Silber; Herzchakra
    • Venus: Linde; kupfer, grün; Kupfer; Drittes Auge
    • Mars: Eiche, Esche; rot; Eisen; Halschakra
    • Jupiter: Pappel; blau; Zinn; Kronenchakra
    • Saturn: alle Nadelbäume; schwarz; Blei; Hara
    • Merkur: Birke; orange; Quecksilber; Solarplexus
  3. Mondzyklen

    Die Position des Mondes hat einen durchweg unterschätzten Einfluß auf alles, was fließt. Da nicht nur der Mensch, sondern auch Pflanzen, Tiere und der Boden zum großen Teil aus Wasser bestehen, leben sie alle unter dem ständigen Einfluß des Mondes. Wozu sollte man mühsam kurz nach Vollmond, wenn die Säfte mit großer Kraft in den Boden gehen, Wildkräuter ausrupfen? Jetzt brechen die Wurzeln ab, die Pflanze muß unnötig leiden und der Gärtner unnötig schwitzen. Drei Tage vor Vollmond, wenn die Säfte in die Blätter drücken, lassen sich auch tiefe Wurzeln wie von selbst herausziehen. Es gibt Tage zum Säen, zum Ernten, zum Rasenmähen, zum Umgraben, zum Pflanzenentfernen usw.

  4. Erdstrahlen

    Die Erde ist geprägt von elektromagnetischen Wellen, die man als verschiedene Gitter mit der Rute messen kann. Es gibt auch auf- und absteigende Punkte, Verwerfungen, Geomantische Zonen, Wasseradern und andere Phänomene. Diese haben einen erheblichen Einfluß auf die Gartengestaltung.

    Einige Beispiele:

    • Bäume pflanzt man auf Linien oder noch besser Kreuzungen des Curry-Gitters
    • Den Zulauf zum Teich setzt man auf eine Wasserader, die in ihn hineinfließt
    • Den Überlauf des Teiches oder die Klärgrube platziert man geschickt auf Wasseraderkreuzungen, die ihre Fließrichtung vom Grundstück weg haben
    • Die Gemüsebeete sollten möglichst frei von Wasseradern sein
    • Die Kräuterspirale baut man auf eine Kreuzung mehrerer Gitterlinien
    • Den Kompost stellt man auf einen Punkt, der Lebensenergie abzieht
    • Die Sandkiste steht günstig wasseraderfrei auf einem Punkt, der Lebensenergie spendet
  5. Gartengeräte

    Es darf auf keinen Fall Eisen oder Rost in die Erde gelangen. Der Abrieb von eisernen Gartengeräten ist nicht zu unterschätzen. Schon kleinste Eisenspuren fördern die Rostbildung, welche wiederum die natürliche Bodenenergie zerstört. Geeignete Materialien sind Holz, Gold, Kupfer, Zink und ihre Legierungen. Auch kleine Eisenteile wie Nägel müssen dringend entfernt werden. Kunststoff ist nicht hilfreich, aber besser als Eisen.

  6. Dünger

    Der beste Dünger ist der eigene Kompost. Aber Achtung, er darf nicht durch ein Eisensieb gelangen! Man kann auch Kompost kaufen, sollte dabei jedoch unbedingt auf die Qualität achten. Außerdem geeignet sind Gesteinsmehl, Blutmehl (sofern ohne BSE), Hornspäne (ebenfalls ohne BSE), Kalk bei Bedarf, Bittersalz bei Bedarf. Vermeiden sollte man Kunstdünger, Asche, jede Form von Mist, unfertigen Kompost.

  7. Giftstoffe

    Herbizide, Fungizide, Insektizide und andere sogenannte "Schutzmittel" für die Pflanzen sind Gift für den Garten. Sie töten nicht nur die angeblich nicht erwünschten Lebewesen, sondern reichern sich in Boden, Pflanzen, Tieren und natürlich auch im Menschen an. Diese Art des Umganges entspricht in keiner Weise der Herzensenergie. Hinzu kommt, daß sie die Lebensenergie des Gemüses erheblich verringern und damit auch die der sie verzehrenden Personen.

    Die Sprache verbreitet fälschlicherweise, es gäbe gute und schlechte Tiere und Pflanzen. Doch der Begriff "Unkraut" ist irreführend. Jedes Kraut hat seine Funktion innerhalb des Naturkreislaufs. Wenn eines fehlt, ist der gesamte Organismus krank. Vielleicht gibt es angebaute Pflanzen solche, die zwischen dem Gemüse nicht erwünscht sind. Der Gärtner hat hier die Funktion des Ordnens. Es ist angebracht, innerhalb des Gartens Flächen für diese Wildkräuter auszuweisen. Dorthin bringt man die Wurzeln und Pflanzenreste, die an anderer Stelle herausgeholt werden.

  8. Heiligtum

    Die ortsgebundenen Gartenwesen brauchen einen Wohnort. Dieser sollte an einem schönen Platz nicht zu weit entfernt von den Beeten sein. Schön ist auch, wenn verschiedene Elemente vorhanden sind, beispielsweise Steinhaufen oder -mauern für die Zwerge, Bäume oder Sträucher für die Elfen, Gras für die Kobolde, ein Teich für die Wasserwesen etc. Es können auch mehrere Orte sein. Wichtig ist, daß diese niemals betreten werden. Gibt es kleine Kinder, Hunde oder andere unachtsame Besucher, muß die Fläche eingezäunt werden.

  9. Formen

    Die Beete und andere Anlagen sind in der Regel in sich geschlossen. Das heißt, sie sind rund, eiförmig, oval oder lanzettlich. Eckige Beete mit geraden Reihen fördern ein Zerfließen der Energie zu den Seiten. Stattdessen ist es angebracht, mit der geschlossenen Form und der Arbeitsweise das zu unterstützen, was Viktor Schauberger eine einspulende Bewegungsrichtung von außen nach innen nennt. Bei einem runden Beet sollte innen entgegen dem Uhrzeigersinn und außen mit dem Uhrzeigersinn gearbeitet werden. Ist die Runde nur teilweise bearbeitet, geht man sie bis zum Ende, anstatt umzudrehen. Diesen Prozeß kann man durch einen kleinen Zaun um das Beet steigern.

  10. Umwelt

    Die Bebauung oder Nutzung der den Garten umgebenden Flächen hat natürlich einen Einfluß. Auch Funkmasten oder andere technische Anlagen setzen dem Garten gewisse Grenzen.